Pilatuskanne 2011

Das Teilnehmertableau der 36. Austragung war innerhalb kürzester Zeit komplett. Zwei Teams mussten wir, wenn auch schweren Herzens, in die Warteschlaufe schicken. Das Team rund um die neue Spiko-Präsidentin Elvira Peter hielt am bewährten Spielmodus, der letztes Jahr aus der Versenkung geholt wurde, fest. Eine weitere Konstante, der Whiskytisch, wurde auch dieses Jahr wieder aufgebaut. Viele Preziosen schottischer Whiskykunst wurden in reichlichem Masse von den Teilnehmern entdeckt. Selbstverständlich ging auch in sportlicher Hinsicht die Post ab. Breitensport hin oder her, es wurde ausgezeichneter Curlingsport geboten. Das von Eismeister Rolf Wegmann bestens aufbe-reitete Eis bot spannende Wettkämpfe. In der Finalrunde hatten noch drei Teams reele Chancen auf den Titel. Nämlich Vorjahressieger Rolf Lachappelle von Wasserturm 1 und Beat Jäggi von Wasserturm 2. Beide scheiterten jedoch am späteren Sieger, CC Langnau unter Skip Toni Bichsel, der mit dem Punktemaximum von 8 Punkten das Turnier abschloss. Jäggi im Direktduell knapp mit 5:4 und Rolf Lachappelle in der Sonntagmorgenpartie mit 8:7. Kleine Geschichte rund um den Sieger: Das Team setzte sich aus der Baukommission zusammen, die in die Planung der neuen Curlinghalle in Langnau involviert ist. Die prächtige Halle in Luzern wird sicherlich den einen oder anderen Denkanstoss geliefert haben. Nachzutragen bleibt der schöne Erfolg des Teams Wasserturm 3 unter Sandra Witschonke mit dem Gewinn der Old Stone Trophy. Am Ende strahlten alle um die Wette, auch jene, denen es nicht so gut lief. Eine neuerliche Chance bietet sich am 17./18. November 2012. Also, schon mal vormerken.

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Pilatuskanne 2010

Bereits zum 35. Mal wurde sie ausgespielt, die legendäre Pilatuskanne/Old Stone Trophy. Und sie strahlt mit ihren jugendlichen 35 Jahren mehr denn je. Und was haben wir in dieser Zeit nicht alles erlebt. Unvergessen der Auftritt des tschechoslowakischen Damennationalteams im 1998, die den Rink scheinbar mit mit einem Catwalk zu verwechseln schienen. Der Publikumsaufmarsch war nie mehr so gross wie bei dieser Austragung. Auch in guter Erinnerung bleibt die Begegnung mit dem Rollstuhlteam des CC Bern, die unser Turnier als Vorbereitung auf die damals in Kanada stattfindenden Weltmeisterschaften benützten. Unseres Wissens war es das erste Mal, dass sich Gehende im Wettkampf mit Rollstuhlsportlern gemessen haben. Der Raum, welcher uns damals in der Luzerner Zeitung im Sportteil eingeräumt wurde, hat in den Folgejahren niemand mehr getoppt. Zurück zur Gegenwart: Ein sprichwörtliches deja-vu erlebten die Teams des Vorjahressiegers CC Wasserturm Lachappelle und CC Luzern mit Skip Peter Witschonke. Und wie im vergangenen Jahr war es wie ein hochstehendes Duell, welches sich die beiden Teams in der Finalrunde lieferten, das am Ende zu Gunsten des Teams von Rolf Lachappelle ausging. Ein würdiger Sieger, der während den vier Partien nichts anbrennen liess und diese allesamt für sich entschied. Neben dem sportlichen Aspekt wurden, ganz pilautslike die zahlreichen Freundschaften, die im Verlauf der Jahre geknüpft wurden, gepflegt. Und viele dieser Freunde machten dem CCP, der dieses Jahre auf 50 Jahre zurückblicken kann, ihre Aufwartung. Zu ihnen gehörte auch der höchste Luzerner Curler, VLCC-Präsident Hans Peter, der mit treffenden Worten die Glückwünsche des VLCC überbrachte. Das Geschenk, eine Karikatur des Luzerner Künstlers Gusti Naef, das fortan die Wände des Curlerstüblis ziert, wird uns auf sympathische Art und Weise an zwei tolle Tage im November des Jahres 2010 erinnern.

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Pilatuskanne 2009

Krise hin, Krise her. Die Beliebtheit der Pilatuskanne/Old Stone Trophy scheint ungebrochen. Innert Rekordzeit hat sich das Teilnehmerfeld konstituiert. Und dies trotz Absage jenes Teams (CC Wasserturm mit Skip Rosmarie Dünki), welches in den letzten Jahren das Turniergeschehen dominiert hat. Und St. Gallen Sitter tritt in neuer Zusammensetzung an. Das ermöglicht vielleicht einem Aussenseiterteam, die begehrte Trophäe wo auch immer hin zu entführen. Namhafte Anwärter dafür gibt es zuhauf.

Mit diesen Zeilen begrüsste Präsident Matthias Felder die Teilnehmer zur 34. Austragung der PIKA/Old Stone Trophy im Programmheft. Und er lag mit seiner Einschätzung nicht gänzlich falsch. Nur beim Siegerteam von Aussenseitern oder gar Nobodys zur sprechen, würde der Sache nicht gerecht. Mit Rolf Lachappelle und seinem Team (Daniel Everts/Lead, Roland Witschi/Second, Kurt Bühler/Third) gewann jenes Team, welches am konstantesten spielte. In einem spannenden Final gegen CC Luzern 1 mit Skip Peter Witschonke, der bis zu diesem Zeitpunkt verlustpunktlos die Rangliste anführte, behielt Rolf Lachappelle die Oberhand und siegte verdient mit 7:4. So setzte Rolf Lachappelle zum klassischen Hattrick an, gewann er doch die begehrte Trophäe bereits in den Jahren 1976 und 1998. Und dann gibt es noch den Sieger der Old Stone Trophy nachzutragen. Es ist dies Andy Willinig vom CC Wasserturm 3/Messerli, der von allen Teilnehmern die ruhigste Hand und deshalb beste Länge an den Tag legte. Herzliche Gratulation.

Die 34. Austragung fand so den verdienten Sieger, die 35. und damit Jubiläumsveranstaltung ist bereits in Sichtweite. Das OK wird alles daran setzen, auch dieses Turnier in der bekannten familären Atmosphäre durch zu führen. Die Freude auf ein Wiedersehen ist deshalb speziell gross.

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Pilatuskanne 2008

Auch in diesem Jahr durfte sich die Pilatuskanne/Old Stone Trophy reger Beliebheit erfreuen. Die Schnapszahl mit der 33-igsten Austragung hatte es demnach in sich. Neben unseren Freunden aus der Luzerner Curlingszene hatten sich mit den zweimaligen Pilatuskannen-Gewinner, St. Gallen Sitter mit Skip Balz Wyss ernsthafte Anwärter auf einen neuerlichen Triumpf angemeldet und machten so dem Vorjahrjahressieger Wasserturm 1 mit Rosmarie Dünki den vierten Erfolg in Serie streitig.

Und tatsächlich, nach zwei deutlichen Siegen gegen CC Musegg (13:4) und CC Langnau (14:5) sah alles nach einem problemlosen Durchmaschieren des Teams aus der Gallusstadt aus. Es liegt scheinbar in der Sache eines frühen Sonntagsspiels, dass man nicht in Gang kommt. Denn das Spiel gegen CC Engelberg Titlis mit Skip Christof Bardenhofer endete mit einem Pils (6:6). Trotzdem reichte des den sympathischen St. Gallern für das Finalspiel, dass nach aufreibendem Kampf gegen den CC Lyss mit Skip Ruedi Möri 5:3 gewonnen wurde. Der andere Favorit auf den Turniersieg, CC Wasserturm 1 mit Skip Rosmarie Dünki, legte nach der Startniederlage gegen CC Gundoldinger mit Skip Armin Gwerder eine tolle Serie hin und beendete das Turnier auf dem zweiten Platz. Ebenfalls auf’s Treppchen schaffte es das Team Engelberg Titlis 3 mit Skip Peter A. Niederberger

Zum ersten Mal in Luzern durften wir die Teams des CC Lyss und CC Thun-Kyburg begrüssen, die mit tollen Leistungen eine echte Bereicherung für unser Turnier waren. Nicht vergessen wollen wir den Sieger den Old Stone Trophy, die bekanntlich im Einzelcupsystem ausgespielt wird. Die beste Länge über alle Runden hatte Stefan Küchler vom CC Engelberg Titlis 1. Wie im letzten Jahr auch tritt die nicht ganz leichte Auszeichnung den Weg ins Engelbergertal an.

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Pilatuskanne 2007

Interessante und zum Teil hoch spannende Spiele haben die 32. Igste Austragung der Pilatuskanne/Old Stone Trophy zu einem unvergesslichen Curlingevent gemacht.

Dieser Jahrgang stand von Anfang an unter einem sehr guten Stern, denn was gibt es schöneres für den Präsidenten sowie dessen Spiko, wenn sie feststellen dürfen, dass sich das Teilnehmertableau ihres Curlingturniers fast von alleine füllt, man quasi von einem Einladungsturnier sprechen darf. An dieser Stelle sei allen gedankt, die dieses möglich gemacht haben.

Die Zeit, die durch die Verkürzung des Anmeldeprozedere entstand, wurde in die Neuausrichtung der beliebten Old Stone Trophy gesteckt. Der qualifizierende Parcours wurde vom Team CC Engelberg Titlis 1 mit Spik Christof Bardenhofer gewonnen. Und so trat die gewichtige Old Stone Trophy nach 2006 erneut den Weg nach Engelberg an. Und die Tageskarten der Titlisbahnen sind bei diesem Team wohl am besten aufgehoben. Auch bei Hauptpreis kann der Graveur denselben Teamnamen anbringen. Mit CC Wasserturm 1 unter Rosmarie Dünki gewann jenes Team, welches im Vorfeld als der Topfavorit gehandelt wurde. Der Weg zum Gewinn aber war steinig und die gegnerischen Teams setzten alles daran, den dritten Titelgewinn in Folge zu verhindern. Aber Klasse setzt sich eben immer durch. So sei an dieser Stelle Rosmarie Dünki und ihrem Team noch einmal herzlich für den grandiosen Erfolg gratuliert.

Mit freundlicher Unterstützung durch